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Private Kranken­­versicherung für Beamte: Was kostet sie?

Die private Krankenversicherung (PKV) ist für Beamte in der Regel die beste Wahl. Denn durch ihren Beihilfeanspruch verringert sich der Anteil der Krankheitskosten, den sie versichern müssen, immens.

Die Beihilfe vom Dienstherrn fließt allerdings nur, wenn sich Beamte wie Sie für eine private Krankenversicherung entscheiden. Wählen Sie die gesetzliche Krankenversicherung (GKV), gibt es anders als bei Arbeitnehmern keinen Zuschuss zur Krankenkasse. Sie zahlen somit den kompletten Beitrag selbst. Da sich dieser am Einkommen orientiert, sind die Kosten für die gesetzliche Kasse häufig doppelt so hoch wie für die PKV.

Ausnahmeregelung in bestimmten Bundesländern

Seit August 2018 zahlt das Bundesland Hamburg einen Zuschuss an Beamte, die sich für die gesetzliche Krankenversicherung entscheiden. Wie bei einem Angestelltenverhältnis werden 50 Prozent der Kosten übernommen.

Wichtig: Ist Ihre Wahl einmal für die GKV gefallen, ist diese endgültig. Sie können dann nicht mehr in die private Krankenversicherung wechseln. Bei Versetzung in ein anderes Bundesland entfällt der Zuschuss zur Krankenkasse gegebenenfalls.

Weitere Bundesländer wollen dem Hamburger Modell bei der PKV folgen. In Bremen und Brandenburg soll es 2020 soweit sein, in Berlin und Thüringen gibt es entsprechende Pläne.

Neuerung für Beamte auf Widerruf seit 2019

Seit dem 1. Januar 2019 gilt für Beamte auf Widerruf eine Aufnahmegarantie in der privaten Krankenversicherung. Das bedeutet, selbst bei Vorerkrankungen oder Behinderungen dürfen die Krankenversicherer Antragsteller nicht ablehnen. Risikozuschläge aufgrund des Gesundheitszustands sind zudem auf 30 Prozent begrenzt und es gibt keine Leistungsausschlüsse.

Die private Krankenversicherung bietet Ihnen nicht nur einen niedrigen Beitrag. Sie haben zudem den Vorteil, dass Sie die Leistungen der Versicherung individuell zusammenstellen. Hohe Erstattungen bei Zahnersatz oder bei alternativen Behandlungsmethoden können Sie in der PKV ebenso vereinbaren wie eine erstklassige Behandlung im Krankenhaus.

Warum ist die private Kranken­versicherung für Beamte so günstig?

Aufgrund der Beihilfe des Dienstherrn müssen Sie lediglich die Restkosten Ihrer Behandlung mit einer privaten Krankenversicherung absichern. Die Versicherer bieten Ihnen dabei spezielle Beihilfetarife an.

Je nach Bundesland unterscheidet sich die Höhe der Beihilfe. Für Bundesbeamte sieht die Regelung wie folgt aus:

So finden Beamte die passende PKV
Aktiver Staatsdiener mit bis zu einem Kind 50
Ab zwei Kindern 70
Im Ruhestand 70
Ehepartner des Beamten 70
Kinder des Beamten 80

Kinder sind ebenfalls beihilfeberechtigt, solange sie Kindergeld beziehen. Bei Ehepartnern gilt dagegen, dass das Einkommen eine gewisse Grenze nicht übersteigen darf. Für Einkünfte von Partnern von Bundesbeamten gilt ein Betrag von 17.000 Euro im Jahr.

Der Beihilfeanspruch bleibt für Sie und Ihren Partner bis in den Ruhestand erhalten. Selbst im Alter müssen Bundesbeamte daher nur 30 Prozent der Krankheitskosten mit der privaten Krankenversicherung absichern.

Welche private Kranken­versicherung ist die beste für Beamte?

Unterschiedliche PKV-Tests zeigen, dass Sie sich bereits für wenig Geld die umfangreichen Leistungen der privaten Krankenversicherung sichern können.

Beachten Sie: Die Tests unterliegen immer nur Musterkunden. Diese haben ein bestimmtes Alter und keine Vorerkrankungen. Die Testsieger dienen Ihnen daher nur als Orientierung und sind nicht pauschal auf Sie und Ihre Lebenssituation sowie Wünsche an die PKV übertragbar. Im Jahr 2019 gibt es zudem nur wenige Testergebnisse für Beamte.

PKV Testsieger für Beamte

Stiftung Warentest: Welche PKV überzeugt für Beamte?

Der private Krankenversicherung Test der Stiftung Warentest wurde im Oktober 2019 durchgeführt. Der Vergleich berücksichtigt 26 Angebote, wobei der Musterkunde 35 Jahre alt ist und eine 50-prozentige Beihilfe erhält. Im Fokus stand das Preis-Leistungs-Verhältnis. Geprüft wurde unter anderem, ob die private Krankenversicherung die Kosten für:

50 Sitzungen ambulanter Psychotherapie zu 70 Prozent

Zahnersatz in Höhe von mindestens 65 Prozent

Chefarztbehandlung

Arzthonorare bis zum Höchstsatz der Gebührenordnung (3,5-facher Satz)

In der Gesamtbewertung erreichen zwei Anbieter ein sehr gutes Ergebnis. Weitere acht erzielen eine gute Bewertung. Zur Top 5 zählen dabei:

Top 5 Versicherer laut Stiftung Warentest
Concordia „BV20, BV30“ (sehr gut)
LVM „AB 20E, AB 30, SB 2/20E, SB 2/30, ZB 20E, ZB 30“ (sehr gut)
Debeka „B 20K, b 30, WL 20K, WL 30““ (gut)
DKV „Bk 30, BKF 20, BKH2 30, BKH2F 20“ (gut)
Alte Oldenburger „A30, AA20, K330, K530, KK32, KK52, Z30, ZZ20“ (gut)

Focus-Money: Leistungen der Private Kranken­versicherung im Test

Das Wirtschaftsmagazin Focus-Money hat sich für seinen Test im Herbst 2018 Unterstützung von der Ratingagentur Franke und Bornberg geholt. Diese untersuchte die Leistungen verschiedener Angebote für einen 30-jährigen Staatsdiener. Deren Analyse trug zu 40 Prozent zur Gesamtbewertung bei. Die Beitragshöhe für die PKV wurde im gleichen Rahmen gewichtet. Wie gut die Finanzstärke der jeweiligen Krankenversicherung ist, machte 20 Prozent des Vergleichs aus.

Drei der 28 untersuchten Versicherer erzielen eine hervorragende Bewertung, neun eine sehr gute.

Bewertung Versicherung + Tarifname Beitrag/Monat
Hervorragend Nürnberger„BK30, BK21, BS230, BS221, BE“ 221 Euro
Hervorragend Bayerische Beamtenkrankenkasse „BC30 237 Euro
Hervorragend SB, BC20k SB, B Klinik+30, B Klinik+20k, B Ergänzung+“ 237 Euro
Hervorragend HanseMerkur „A30, A20Z, P3B30, P3Z, P2EB30, P2EZ, ZA 50, BET“ 244 Euro
Sehr Gut Concordia „BV30, BV20, BV Plus, BVE“ 232 Euro
Sehr Gut Debeka „B30, B20K, WL30, WL20K, BC“ 248 Euro
Sehr Gut Süddeutsche „A30, AE, S30, SE, B“ 258 Euro

Beamtenanwärter haben sogar eine noch größere Auswahl an hervorragenden PKV-Tarifen, wie der Test zeigt. Dabei spielt der Monatsbeitrag in der Bewertung mit 75 Prozent eine sehr große Rolle. Grundlage der Untersuchung bildete ein 25-jähriger Beamtenanwärter des Bundes.

Acht private Krankenversicherungen überzeugen mit ihren Angeboten. Die drei günstigsten sind:

  • Bayerische Beamtenkrankenkasse „BC50 SB W, BKlinik+50 W, BErgänzung+ W“ (40 Euro)
  • Continentale „BAComfort-B/50, BASP2-B/50, BAEB-BU/50, AV-P1“ (43 Euro)
  • HanseMerkur „KB, KBE“ (47 Euro)

Tipp: Weitere Informationen finden Sie auf unserer Themenseite „Private Krankenversicherung für Beamtenanwärter“.

Handelsblatt: Private Krankenversicherung für Beamte im Vergleich

Auch das Handelsblatt hat sich für seinen PKV-Vergleich im April 2019 von den Franke und Bornberg unterstützen lassen. Unberücksichtigt blieb dabei die Finanzstärke der Versicherungsunternehmen. Dafür wurden die Leistungen mit 70 Prozent deutlich stärker gewichtet als die Kosten für die private Krankenversicherung (30 Prozent).

Auf die Testsieger hat die andere Gewichtung im Vergleich zum Test von Focus-Money jedoch kaum Einfluss. Sieben Beihilfetarife erreichen die beste Bewertung. Die Top 5 setzt sich dabei zusammen aus:

Krankenversicherer & Tarif Punkte
Nürnberger „BK30, BK21, BS230, BS221, BE“ 93
Bayerische Beamtenkrankenkasse „BC30 SB, BC20k SB, B Klinik+30, B Klinik+20k, B Ergänzung+“ 91
HanseMerkur „A30, A20Z, P3B30, P3Z, P2EB30, P2EZ, ZA 50, BET“ 90
Debeka „B30, B20K, WL30, WL20K, BC“ 90
LVM „AB30, AB20E, SB2/30, SB2/20E, ZB30, ZB20E, EB1“ 87

Vorteile für Beamte in der privaten Kranken­versicherung

Gegenüber der gesetzlichen Krankenversicherung bietet die PKV Beamten einige Vorteile:

  • Erstklassige Leistungen: Kein starrer Leistungskatalog, der vorschreibt, welche Behandlungen und Medikamente erstattet werden.
  • Einmal vereinbarter Leistungsumfang ist garantiert: Kürzungen vonseiten des Versicherers sind ausgeschlossen.
  • Bevorzugte Behandlung beim Arzt: Lange Wartezeiten auf einen Termin oder im Wartezimmer sind nahezu ausgeschlossen.
  • Bezahlbare Kosten im Alter: Beamte sind weiter beihilfeberechtigt, sodass nur ein geringer Teil der Krankheitskosten versichert sein muss.

Wie groß der Beitragsunterschied zwischen privater und gesetzlicher Krankenversicherung bereits im Erwerbsleben ist, zeigt beispielhaft die folgende Gegenüberstellung:

Beamter, 50 % Beihilfe, 28 Jahre

Verdienst: 38.381 Euro/Jahr (Besoldungs­gruppe A10, Stufe 2)
PKV-Beitrag: Ab 225 Euro/Monat*

Beamter, gesetzlich versichert, 28 Jahre

Verdienst: 38.381 Euro/Jahr
GKV-Beitrag: 496 Euro/Monat (bei durch­schnitt­lichem Zusatz­beitrag der Kranken­kasse)

Angestellter, privat versichert, 28 Jahre

Gehalt: 37.230 Euro/Jahr
PKV-Beitrag: Ab 328 Euro/Monat*

* Quelle: Eigene Berechnungen mithilfe des PKV-Tarifrechners

Fazit: Private Kranken­versicherung ist für Beamte die beste Wahl

Die private Krankenversicherung bietet Ihnen im Vergleich zur gesetzlichen Krankenkasse ein deutlich höheres Leistungsniveau bei günstigeren Beiträgen. Zwar können Sie dort Ihre Kinder nicht kostenfrei mitversichern. Doch durch die Beihilfe des Dienstherrn und spezielle PKV-Tarife für den Nachwuchs bleiben die Ausgaben für die Krankenversicherung günstig.

Welche private Krankenversicherung Ihnen das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet, kann kein Test pauschal sagen. Zu stark hängt Ihre optimale Absicherung von Ihrem gewünschten Versicherungsschutz ab. Lassen Sie sich daher ein kostenloses und unverbindliches Angebot zur privaten Krankenversicherung erstellen, um Ihren persönlichen PKV-Testsieger zu finden.

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