Beste PKV für Beamte im Test

Verbeamtete Lehrerin lächelt

Beamte profitieren besonders stark von der PKV!

Für Beamte fällt die Entscheidung für eine private Krankenversicherung besonders leicht. Über die Beihilfe beteiligt sich der Diensther an den Gesundheitskosten, so das sich die PKV nicht nur wegen der besseren Leistungen, sondern auch finanziell lohnt. Dies gilt neben dem Beamten selbst auch für Kinder und nicht erwerbstätige Ehepartner.

Für Beamte ist es wichtig, den individuell passenden PKV Tarif zu finden. Aufgrund des großen Angebots an Policen fällt dies nicht immer leicht. Deshalb kann es auch hilfreich sein, einen Blick auf die verschiedenen Testergebnisse der privaten Krankenversicherugen zu werfen.

Hinweis: Die PKV Tests unterliegen immer Musterkunden, so dass die besten PKV Tarife nur der Orientierung dienen und nicht pauschal auf die Berufsgruppe Beamte übernommen werden sollten.

Das sagt Stiftung Warentest zum Thema:
„…Auf Dauer Geld sparen gegenüber der gesetzlichen Versicherung können mit einer leistungsstarken privaten Versicherung heute nur Beamte…Für sie ist die private Krankenversicherung uneingeschränkt zu empfehlen, denn durch die sogenannte Beihilfe beteiligt sich der Dienstherr an den Gesundheitskosten der Staatsdiener…“ (Quelle Finanztest 4/2014)

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Concordia wird PKV Testsieger bei Stiftung Warentest für Beamte

Die Stiftung Warentest hat über ihren Ableger Finanztest (Ausgabe 05/2014) einen umfangreichen Test von privaten Krankenversicherungen durchgeführt. Dabei wurden auch 24 Tarifangebote für Beamte unter die Lupe genommen. Maßgeblicher Faktor für die Bewertung war das Preis-Leistungs-Verhältnis. Da die getesteten Tarife allesamt erst ab dem 01.01.2013 eingeführt wurde, konnte die Beitragsstabilität im Gegensatz zu früheren Tests nicht berücksichtigt werden.

Beamten PKV Test der Stiftung Warentest

VersichererBeamtentarifFinanztest Note
ConcordiaBV20, BV300,5
Huk-CoburgB5011,2
DebekaN20K, B30, WL20K, WL301,8
Pax-Familienfürsorge B5012,1
Alte OldenburgerA30, AA20, K330, 530 KK32, 52, Z30, ZZ202,3
Deutscher RingBK20X, BK30, PIT50, BS20X, BS302,3
LVMAB20E, AB30, SV2/20E, SB2/30, ZB20E, ZB302,3
Hanse MerkurA20Z, A/30, P2EB/30, P2EZ, P3B/30, P3Z, ZA/502,5
R+VBB20E, BB30, W220E, W2302,5
Universauni-A20 R, uni-A30, uni-ST2/20R, 2/30, uni-ZA502,5
Brieftasche mit Geld - Symbol für sparen in der PKV für Beamte

Mit der privaten Krankenversicherung sparen Beamte mehrere Tausend Euro im Jahr.

Zu 88 Prozent setzte sich die Bewertung aus den Mindestanforderungen zusammen. Die restlichen 12 Prozent gab es für zusätzliche Leistungen. Hierzu gehörte beispielsweise eine Erstattung über die in Gebührenordnungen für Ärzte und Zahnärzte festgesetzten Höchstsätze hinaus. Zusätzliche Punkte gab es außerdem für die Kostenübernahme von Sehhilfen sowie von psychotherapeutischen Behandlungen mit mehr als 70 Prozent für 50 Sitzungen.

Testsieger wurde der Beihilfetarif „BV20, BV30“ des Versicherers Concordia. Ein 35-jähriger gesunder Beamter mit einem Beihilfeanspruch von 50 Prozent zahlt hierfür monatlich 196 Euro. Ebenfalls mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis kann der Tarif von „B501“ der Huk-Coburg* aufwarten. Die monatliche Prämie für den Modellkunden beträgt hier 207 Euro.

Debeka wird Testsieger bei Focus Money

Die Fachzeitschrift Focus Money hat in ihrer Ausgabe 46/2013 gemeinsam mit der Ratingagentur Franke & Bornberg eine große Zahl von Beihilfetarifen getestet. Dabei setzte sich die Bewertung aus drei Teilbereichen zusammen. Berücksichtigt wurde neben der Leistungsqualität auch Beitragshöhe sowie die Finanzstärke des Anbieters. Berücksichtigt wurden ausschließlich Tarife, welche dem Versicherten einen umfassenden Top-Schutz bieten.

Private Krankenversicherung Test für Beamte bei Focus Money

VersichererBeamten TarifNote bei Focus Money
Debeka830, B20K, WL30, WL20K1,40
NürnbergerBK30, BK21, BS230, BS221, BE1,55
ConcordiaBV30, BV20, BVPlus2,00
HanseMerkurA30, A20Z, P3B30, P3Z, P2E83O, P2EZ, ZA5O, BET2,00
Huk-CoburgB501, BE22,00
LVMAB30, AB20E, SB2/30, SB2/20E, ZB30, ZB20E, EBl2,00
PAX-FamilienfürsorgeB601, BE22,05
Deutscher RingBK30, BK20X, BS30, BS20X, BE, BE+,PIT2,20
ContinentaleKOMFORT: B50S, SP2-B/50S, SP1Z-B, EB·BU/602,35
Universauni-A, uni-A20R, uni-Sn, uni, STl/20R, uni·ZA50, uni-BZ502,35
R+VBB30, BB2OE, W130, W120E, El2,40
SDKA30, AE, S30, SE, B2,40

Testsieger wurde die Tarifkombination „830, B20K,WL30,WL20K“ des Versicherers Debeka. Das Angebot konnte in allen Kategorien mit sehr guten Noten punkten. Vor allem der umfassende Versicherungsschutz bei gleichzeitig günstigen Prämien wusste im Test zu überzeugen. Die Debeka übernimmt generell die kompletten Restkosten und bietet einen unbegrenzt gültigen weltweiten Versicherungsschutz. Für psychotherapeutische Behandlungen werden bis 52 Sitzungen pro Jahr erstattet. Zum Versicherungsschutz bei Zahnersatz gehören auch Implantate und Verblendungen.

Debeka liegt auch bei den Einsteigertarifen vorn

In derselben Ausgabe hat Focus Money zudem günstige Einsteigertarife für Beamtenanwärter untersucht und bewertet. Die Gesamtbewertung setzte sich zu einem Drittel aus dem Leistungsumfang und zu zwei Dritteln aus den Prämien zusammen. Auch in dieser Kategorie belegte ein Tarif des Versicherers Debeka den ersten Platz.

Die besten Tarife für Beamtenanwärter:

VersichererBeamtenanwärter TarifNote bei Focus Money
DebekaB50A, WL50A1,33
LKHBA 501,42
ContinentaleBAGOMFORl-B/50, BASP2-B/50, BAEB-BU/501,58
Huk-CoburgBAR50, BE2A1,67
Pax-FamilienfürsorgeBAR50, BEZE1,75
NürnbergerBAK50, BAS2501,92
AllianzBHRA50, BHRK50, BHRZ502,00
LVMABA50, SBA2/50,ZBA50, EBA22,00
R+VBB50B,W250B,E1B2,00

Für ihre Finanzstärke erhält die Debeka eine glatte 1,0. Das Preis-Leistungs-Verhältnis des Tarifs „B50A, WL50A“ wurde mit 1,5 bewertet. Für Letzteres erhielten die Tarife „B50A, WL50A“ der Landeskrankenhilfe sowie die Kombination „BAGOMFORl-B/50, BASP2-B/50, BAEB-BU/50“ von Continentale die beste Note.

Universa wird Leistungssieger bei „Euro am Sonntag“ für Beamte

Zusammen mit dem Branchendienst KVpro hat die Finanzzeitschrift „Euro am Sonntag“ Ausgabe 04/2012) die Leistungen von Beihilfetarifen untersucht und bewertet. Für die angebotenen Leistungen bei ambulanten, stationären und zahnärztlichen Behandlungen vergaben die Tester jeweils eine bestimmte Anzahl von Punkten. Dazu wurde auch das Preis-Leistungs-Verhältnis der Tarife bewertet.

Beihilfetarife mit „gutem“ oder „sehr guten“ Leistungsrating von „Euro am Sonntag“:

VersichererBeamten Tarif
UniversaA30+A20R, ST2/30+ST2, 20R, ZA50, BZ50, PVB
Deutscher RingBK30+BK20X, PIT50, BS30+BS20X+BE, PVB
UniversaA50, ST2/50, ZA50, BZ50, PVB
Deutscher RingBK50, PIT50, BS50+BE, PVB
BarmeniaVA50, VS250+VS350, VD50, VEL50, PVB
Arag217, 247, 527, 277, PVB

Für einen 30-jährigen Beamten ohne Vorerkrankungen boten Universa und Deutscher Ring die besten Leistungen an. Die erzielten Punkte wurden anschließend über den monatlichen Beitrag in eine Quote umgerechnet. Dies führt zu stark wechselnden Ergebnissen. So konnten beispielsweise zwei Angebote von Hallesche und Münchener Verein die Gesamtbewertung „sehr gut“ erzielen obwohl Sie beim Leistungsrating nur 2 von 5 möglichen Sternen erhielten. Aufgrund des günstigen Beitrags konnten die Tarife jedoch eine sehr gute Preis-Leistungs-Quote erzielen.

Weitere wichtige Versicherung für Beamte: Dienstunfähigkeitsversicherung

PKV steht für alle Beamte offen

Beamte haben jederzeit die Möglichkeit eine private Krankenversicherung abzuschließen. Aufgrund der vom Dienstherr gewährten Beihilfe wird lediglich für die Differenz eine PKV benötigt. Bundesbeamte mit einem Beihilfeanspruch von 50 Prozent brauchen also lediglich eine Police für die restlichen 50 Prozent. Kinder erhalten eine Beihilfe von 80 und nicht erwerbstätige Ehepartner von 70 Prozent. In der gesetzlichen Krankenversicherung müssten Beamte dagegen die kompletten Beiträge selbst übernehmen. Im Gegensatz zu Arbeitnehmern beteiligt sich der Dienstherr des Beamten nicht an den Kosten einer gesetzlichen Krankenversicherung. Die Finanzierung der PKV im Alter stellt für Beamte ebenfalls kein Problem dar. Bei Bundesbeamten erhöht sich die Beihilfe im Ruhestand von 50 auf 70 Prozent.

Beihilfe zur privaten Krankenversicherung

Hierbei bezahlt der Arbeitgeber zur privaten Krankenversicherung einen Zuschuss von 50 Prozent für unverheiratete Beamte oder Beamtenanwärter. Ein verheirateter Beamter oder Beamtenanwärter hat ein Anrecht auf Beihilfe bis zu 80 Prozent. Allerdings gilt dies nicht für die gesetzliche Krankenversicherung, die schlägt derzeit mit 15,5 Prozent vom Bruttogehalt zu Buche. Beamte oder Beamtenanwärter müssen hierbei auch immer den höchsten Satz bei der gesetzlichen Krankenversicherung zahlen, egal wie hoch das jährliche Einkommen ist. Dies wird bei der privaten Krankenversicherung wiederum anders gerechnet, da es hier oftmals für Beamte oder Beamtenanwärter einen besonderen Tarif gibt. Daher lohnt es sich schon alleine wegen der Zuschüsse durch den Arbeitgeber, in eine private Krankenversicherung komplett oder nur teilweise zu wechseln. Allerdings lohnt sich ein Wechsel von der PKV in die GKV alleine schon von den Leistungen gegenüber der privaten Krankenversicherung nicht. Die Beihilfe Tarife der privaten Krankenversicherung sind daher sehr lohnenswert für Beamte.

Bessere Leistungen in er privaten Krankenversicherung

Experten im Büro empfehlen die PKV.

Experten empfehlen Beamten die private Krankenversicherung.

Nicht nur der finanzielle Aspekt ist bei der privaten Krankenversicherung zu beachten, sondern vielmehr ist her die Absicherung im Krankheitsfall oftmals wesentlich besser als in der GKV. Für Beamte und Beamtenanwärter gibt es zudem bei vielen Anbietern der PKV besondere Tarife. Ein Wechsel des Beamten von der gesetzlichen Krankenversicherung in eine private ist zudem recht einfach.  Für eine PKV für Beamte oder Beamtenanwärter sind auch nur der Gesundheitszustand und das Alter bei Eintritt wichtig. Diese Faktoren bestimmt dann wie hoch der monatliche Krankenversicherungsbeitragbeitrag ist. Natürlich ist noch zu beachten, das die Arztkosten erst aus eigener Tasche bezahlt werden müssen. Danach muss eine Kopie der Rechnung an den Dienstherrn und eine Kopie an die private Krankenversicherung eingereicht werden. Hier kann es dann sein, das alle Kosten gedeckt werden, ohne Eingenanteil. In einer gesetzlichen Krankenversicherung werden nur noch wenige Leistungen zu hunder Prozent erstattet. Hier bietet die PKV noch klare Vorteile.

Ärzte bevorzugen Patienten mit privater Krankenversicherung

Hinzu kommt noch, das bei vielen Ärzten privat Krankenversicherte sofort einen Termin erhalten und eine wesentlich besser Versorgung im Krankheitsfall erhalten. Ein Besuch beim Heilpraktiker ist je nach Tarif in der privaten Krankenversicherung abgedeckt, bei der GKV in der Regel nicht. Zahnbehandlungen werden in der PKV voll übernommen, was bei der GKV nicht immer der Fall ist. Dies hängt im einzelnen bei der GKV von der Behandlung ab. So profitieren vor allem Eltern, wenn es um eine Zahnspange geht, die nicht mehr voll von der GKV übernommen wird. Dies sind nur einige Gründe, wieso eine private Krankenversicherung für Beamte sinnvoll sein kann. Hinzu kommt dann der Zuschuss vom Dienstherrn und die besonderen Tarife der PKV für Beamte und Beamtenanwärter. Natürlich ist die Suche nach der richtigen privaten Krankenversicherung oftmals nicht so einfach, denn selbstverständlich sollte diese auch den Ansprüchen individuell entsprechen.

Wie finde ich die richtige Versicherung für Beamte?

Bevor sich nun ein Beamter oder Beamtenanwärter für eine PKV entscheidet, sollte dieser einen Vergleich machen. Hierbei ist natürlich das Internet hilfreich, da hier solch ein Vergleich immer schnell erledigt ist. Dabei kann natürlich auch ein Testergebnisse hilfreich sein, denn viele private Krankenversicherungen wurden von der Stiftung Warentest einmal ganz genau unter die Lupe genommen. Hier ging es dann insbesondere um die Leistungen und natürlich um die monatlichen Beiträge. Allerdings wurden auch die Bearbeitungszeiten bei der Rückerstattung von Arztkosten genauso berücksichtigt. Denn all dies hängt mit einer privaten Krankenversicherung zusammen. Es nutzt in der Regel nichts, wenn die PKV zwar sehr günstig ist, aber bei der Rückerstattung sehr lange Zeit benötigt. Genau deshalb lohnt sich ein Vergleich mit einem Experten, denn nur so kann der wirklich beste Anbieter gefunden werden. Im besten Fall profitiert man beim Wechsel in die PKV nicht nur finanziell, sondern auch wegen des Leistungsumfangs. Jeder möchte für sich und seine Familie den besten Schutz, vor allem bei einer Erkrankung. Gerade wenn die Möglichkeit besteht, diesen Schutz auch besonders günstige zu erhalten.

Kinder und Ehegatten können beihilfeberechtigt sein

Dies ist auch eine Besonderheit bei Beamten und Beamtenanwärtern, denn die Familienmitglieder, gerade auch Kinder sind behilfeberechtigt. Bei Kindern gilt dies, solange wie Kindergeld bezogen wird. Bis in das Jahr 2007 war dies bis zum 27. Lebensjahr. Allerdings hat sich dies geändert und ist derzeit bis auf das 25. Lebensjahr der Kinder abgeändert worden. Natürlich gilt dies dann auch wenn die Kinder noch studieren möchten, denn ein Studium gilt als Ausbildung. Hier ändert sich natürlich der Beihilfesatz, damit die Familie dann auch richtig gut und sicher versichert ist. Im einzelnen kann dies über das BVO durch den Bund genau eingesehen werden, da dies in jedem Bundesland unterschiedlich sein kann. Auch dies ist wiederum eine Besonderheit für Beamte und Beamtenanwärter, genauso wie es selbstverständlich auch für die Familienmitglieder besondere Tarife bei der PKV gibt. Natürlich müssen Kinder sich nach der Ausbildung dann selbst versichern, denn hier hört dann der Anspruch auf die Beihilfe auf.

Beihilfe und zusätzlich eine PKV

Da Beihilfe bis zu 80 Prozent betragen kann, müssen Beamte nur noch 20 Prozent selbst bezahlen. Man sollte als Beamter jedoch bedenken, dass ein Wechsel in die GKV nach der Pflichtversicherungsbefreiung so einfach nicht mehr möglich ist.  Hinzu kommt noch eine Absicherung für Beamte die im aktiven Dienst stehen. Dies betrifft insbesondere Vollzugsbeamte, wie Polizei oder Justizvollzugsbeamte. Selbstverständlich gilt diese Heilfürsorge auch bei Beamte der Feuerwehr der Länder auch schon während der Ausbildung. Dies ist eine Besonderheit, denn diese Beamte sind oftmals gewissen Gefahren und Gesundheitsrisiken ausgesetzt. Allerdings erlischt mit der Pensionierung der Anspruch auf diese Heilfürsorge und daher sollte sich schon rechtzeitig eine Anwartschaft auf eine PKV gesichert werden. Nur so wird sichergestellt, das nach der Pensionierung der Versicherungsschutz durch eine PKV gesichert ist. Der Beihilfeanspruch erlischt auch nach der Pensionierung nicht, vor allem für Beamte, die Anspruch auf Heilfürsorge hatten.

Rundum besser versichert mit einer PKV

All diese Tarife die speziell für Beamte und Beamtenanwärter zugeschnitten sind, wird nicht nur der Versicherungsschutz verbessert, sondern auch wesentlich günstiger als in der GKV. Vor allem kann so auch die Beihilfe in Anspruch genommen werden, was bei der gesetzlichen Krankenversicherung nicht der Fall ist. Somit lohnt sich ein Wechsel zur privaten Krankenversicherung schon aus finanziellen Gründen, denn so müssen Beamte maximal 50 Prozent der monatlichen Beiträgen erbracht werden. Die anderen 50 % sind durch den Dienstherrn abgedeckt, womit eine absolute Absicherung im Krankheitsfall auch für die Familie sicher sind. Vor allem aber sollte der Eintritt in eine PKV so früh wie möglich stattfinden, denn je jünger ein Beamter eintritt umso günstiger die Beiträge. Laut den Anbietern von privaten Krankenversicherungen gibt es in der Regel keine Ablehnungen von Anträgen, was allerdings auch bedeuten kann, das sich die Versicherungsbeiträge bei bestimmten Risiken erhöhen. Vor allem wenn dieser Antrag erst in einem höheren Alter gestellt wird, dann macht sich dies garantiert auf den monatlichen Beitrag bemerkbar.

Private Krankenversicherung für Beamte günstiger

Dadurch das der Dienstherr mindestens 50 Prozent der Kosten für die Behandlung übernimmt, wird die PKV natürlich günstiger. Dazu noch ein speziell auf Beamte ausgelegter Tarif bei der privaten Krankenversicherung, verringert wiederum die monatlichen Aufwendungen für Beamte oder Beamtenanwärter bei der Absicherung im Krankheitsfall. Somit wird die PKV gegenüber der GKV wesentlich günstiger, zumal hier immer der Höchstsatz fällig wird. Hinzu kommt noch das die Beihilfe grundsätzlich nur in Zusammenhang mit einer PKV gezahlt wird, wodurch sich dann die Beiträge wesentlich verringern. All dies und vor allem die bessere grundsätzliche Absicherung im Krankheitsfall sprechen für einen Wechsel aus der gesetzlichen in die private Krankenversicherung. Daher sollten sich Beamte und Beamtenanwärter schon frühzeitig mit diesem Thema befassen, damit der Beitrag bei der privaten Krankenversicherung noch niedrig ist. Denn das Alter spielt neben der Gesundheit eine noch größere Rolle bei der PKV, da hier bei älteren Menschen von einem höheren Risiko zu erkranken ausgegangen wird. Allerdings einmal in der PKV, richtet sich der Beitrag nach dem Eintrittsalter. Somit wirkt sich ein früher Wechsel nochmals vorteilhaft auf die PKV aus, selbst nach der Pensionierung. Mehr zu den Kosten für private Krankenversicherung.

Beihilfe durch den Dienstherrn ein Leben lang

Vielen Beamten oder Beamtenanwärtern ist nicht bewusst, das selbst nach der Dienstzeit der Anspruch auf Beihilfenicht endet. Selbst in der Pension gilt dieser Anspruch auch weiterhin, womit ein Wechsel in die GKV nicht erfolgen muss. Damit kann auch im Ruhestand noch der Vorzug einer PKV voll ausgenutzt werden, ohne dabei Abstriche zu machen. Dies gilt natürlich auch für Ehegatten und Kinder, die das 25. Lebensjahr noch nicht erreicht haben. Somit besteht nach einem Wechsel kein Grund mehr, in die GKV zu wechseln, denn freiwillig gibt bestimmt kaum jemand eine solch sehr gute Krankenabsicherung mehr auf. Allerdings sollten die Tarife immer ganz genau überprüft werden, denn natürlich gibt es auch bei der PKV starke Unterschiede. Zwar kann dies über ein Vergleichsportal erleichtert werden, doch es gibt keine neuen Tests für die PKV. Somit muss immer auch ein individueller und eigener Vergleich gemacht werden, danach kann dann ein Vergleichsportal noch zusätzlich in Anspruch genommen werden. Wichtig kann es auch sein, in verschiedenen Portalen nach Rezessionen zu den verschiedenen Versicherungen zu lesen. Denn hier schreiben in der Regel Versicherte und ihre Erfahrungen mit der entsprechenden PKV, ganz ungeniert. Selbstverständlich sollte hier der gesunde Menschenverstand immer eingeschaltet bleiben und genau gelesen werden. Nicht alles was schlecht gemacht wird, ist dann auch die Schuld des Versicherers. Doch einige richtige und wichtige Informationen können so gefunden werden, gerade da hier die Verbraucher einmal zu Worte kommen. In der Werbung sind alle Versicherungen immer wieder super gut, doch oftmals sieht die Wirklichkeit anders aus.

Günstiger geht es nicht

Für Beamte und Beamtenanwärter ist es auf jeden Fall immer besser, in die PKV zu wechseln. Nur so können alle Dienstleistungen des Dienstherrn auch genutzt werden und zusätzlich ist dann eine wesentlich besser Absicherung im Krankheitsfall möglich. Gerade die besonderen Tarife der PKV macht diese im Preis- Leistungsverhältnis unschlagbar gegen die GKV. Diese wirkt dann mit ihren Beiträgen sogar noch mehr als hoch, da hier bei Beamten immer der Höchstsatz fällig wird. Einmal ganz abgesehen von der schlechteren Absicherung der GKV, ist die Beihilfe durch den Dienstherrn eine absolute Unterstützung. Somit sollte der Verzicht auf die gesetzliche Krankenversicherung für Beamte und Anwärter keine Überlegung mehr Wert sein. Allerdings kann dieser Verzicht in der Regel nicht mehr rückgängig gemacht werden, was aber auch nicht wirklich notwendig ist. Denn die Beihilfe wird bis ans Lebensende bezahlt, womit die GKV kein Thema mehr wird. Hilfreich bei der Auswahl der richtigen PKV kann auch Focus Money sein, denn diese haben die verschiedenen Tarife im Jahr 2012 getestet. Der letzte Test durch die Stiftung Warentest liegt leider schon längere Zeit zurück. Dieser fand letztlich im Jahr 2006 statt und befindet sich daher nicht mehr auf dem neuesten Stand. Denn gerade bei der PKV haben sich die Tarife verändert und bei vielen die Leistungen erheblich verbessert. Daher ist ein eigener Vergleich auch so wichtig, am besten mit der Hilfe von verschiedenen Vergleichsportalen. So wird dann bestimmt schnell und einfach der richtige Tarif gefunden, gerade wenn der Dienstherr schon bis zu 80 Prozent der Kosten übernimmt. Somit ist die PKV quasi nur noch für die fehlenden Prozente zuständig und damit eine günstige Zusatzversicherung.

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